Heute war ein wunderbarer Tag! Aber der Reihe nach.
Heute Nacht bin ich erstmal um vier aufgewacht, weil es schweinekalt war: während mir gestern Abend beim Einschlafen schon das Laken zu viel war, hatte es in der Nacht dann in der Blockhütte ziemlich runtergekühlt. Mit Decke ging's dann.
Aufgewacht bin ich dann mit den ersten Sonnenstrahlen. Heute stand meine Kayakfahrt an.
Frühstück gab's heute nicht: das einzige Restaurant macht erst um 12 Uhr auf - die nächste Möglichkeit ist 30 km entfernt.
Ich also nichts erwartet. Doch dann sagte mir "No problem"-Zoran, der Vermieter der Blockhütten, dass 'in five minutes mini-market bus' kommt. "No problem".
Ich also bei diesem Mini-Market, einem Kleintransporter mit Lebensmitteln, zumindest eine Art Brötchen und einen Brotaufstrich gekauft. Das ging dann.
Zoran hat dann dem Fahrer erzählt, dass ich mit dem Fahrrad unterwegs sei. Der ist dann gleich ausgestiegen, wollte mein Fahrrad sehen und schauen, welche Technik ich habe, welche Schaltung, welche Bremsen etc. Er kannte sich aus. Bei uns hätte niemand Zeit, seinen Verkaufsladen mal eben stehen zu lassen und ein längeres Schwätzchen über Fahrradtechnik zu halten...
Doch nun zur Kajaktour:
Um 10 sollte ich abgeholt werden. Der Kleinbus kam dann auch pünktlich. Er war schon fast vollbesetzt. Ich zugestiegen. Dann los.
Um es vorweg zu nehmen: die Fahrweise des Fahrers des Kleinbusses auf der Straße war das Gefährlichste an der ganzen Kayaktour. Im Bus sagte keiner ein Wort. Entweder wegen der Fahrweise oder der freudigen oder ängstlichen Erwartung der Kayaktour...
Irgendwann waren wir dann am Ausgangspunkt flussaufwärts. Es kamen noch andere Teilnehmer von anderswo dazu. Wir waren so 18 Leute, immer zwei in einem Boot. Wir erstmal mit Helmen und Schwimmwesten ausgestattet. Die Wertsachen wie Foto etc. kamen in ein Plastikfass, das im Fall des Falles schwimmen konnte.
Dann gab es eine Einweisung: 14 km würden wir fahren. Der erste Teil der Strecke wäre zum Eingewöhnen. Dann käme der "Fun-Part": ein Wasserfall, bei dem wir allerdings aussteigen und außen rum laufen würden (Bild), aber wunderbar Rast machen könnten. Dann drei kniffligere Stromschnellen und zu guter Letzt ein sechs Meter hoher Wasserfall, den nur einer von beiden im Boot befahren könnte. Und nur wer sich das zutraut.
Also los. Mit mir im Boot war ein erfahrener Rafting-Kayakfahrer, der aber noch in keinem Zweier- und keinem Schlauchkayak gefahren ist. Die Steuerung gestaltete sich etwas schwierig. Bei den anderen allerdings auch...
Es ging los durch eine wunderbare Landschaft und über glasklares Wasser. Metertief konnte man auf den Boden schauen. Alle Wasserpflanzen konnte man erkennen. Ein wunderschönes Bild: der strahlendblaue Himmel, das smaragdgrüne Wasser, die bunten Boote und die Winnetoulandschaft: hier haben also Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüderschaft gefeiert!
Die Tour ging über drei Stunden. Ab und zu kamen mal Stromschnellen. Dazwischen aber auch lange Abschnitte, wo es beschaulich und ruhig zuging.
Wir hatten zwei Guides - einer vorneweg, einer hintendran. Die waren sehr aufmerksam und haben uns gezeigt, wo wir langfahren sollten, uns immer wieder Instruktionen gegeben und haben falls erforderlich das Boot an einer kniffligen Stelle in die richtige Position gebracht, dass nichts passieren konnte.
Ich wusste ja, dass ich nass werden könnte. An einer Stelle hat ea uns dann auch alle erwischt: es ging vielleicht einen Meter mit Karacho runter. Entsprechend ist dann das Wasser voll ins Boot. Ich war bis zur Hüfte nass. Aber ich wusste das. Insofern war es kein Problem.
Auch musste man gelegentlich mal aussteigen und stand dann auch bis zur Hüfte im glasklaren Wasser.
Die Fahrt über den sechs Meter hohen Wasserfall habe ich meinem erfahrenen Beifahrer überlassen. Aber im Nachhinein hätte ich das auch machen können: auch hier haben die Guides genau geschaut, dass das Boot die richtige Position hat und alles glatt geht.
Ich bin sehr froh, dass ich diese Tour gemacht gabe. Der Zrmanja-Canyon ist eine Landschaft, die Seinesgleichen sucht. Wunderschön!
Heute Nacht bin ich erstmal um vier aufgewacht, weil es schweinekalt war: während mir gestern Abend beim Einschlafen schon das Laken zu viel war, hatte es in der Nacht dann in der Blockhütte ziemlich runtergekühlt. Mit Decke ging's dann.
Aufgewacht bin ich dann mit den ersten Sonnenstrahlen. Heute stand meine Kayakfahrt an.
Frühstück gab's heute nicht: das einzige Restaurant macht erst um 12 Uhr auf - die nächste Möglichkeit ist 30 km entfernt.
Ich also nichts erwartet. Doch dann sagte mir "No problem"-Zoran, der Vermieter der Blockhütten, dass 'in five minutes mini-market bus' kommt. "No problem".
Ich also bei diesem Mini-Market, einem Kleintransporter mit Lebensmitteln, zumindest eine Art Brötchen und einen Brotaufstrich gekauft. Das ging dann.
Zoran hat dann dem Fahrer erzählt, dass ich mit dem Fahrrad unterwegs sei. Der ist dann gleich ausgestiegen, wollte mein Fahrrad sehen und schauen, welche Technik ich habe, welche Schaltung, welche Bremsen etc. Er kannte sich aus. Bei uns hätte niemand Zeit, seinen Verkaufsladen mal eben stehen zu lassen und ein längeres Schwätzchen über Fahrradtechnik zu halten...
Doch nun zur Kajaktour:
Um 10 sollte ich abgeholt werden. Der Kleinbus kam dann auch pünktlich. Er war schon fast vollbesetzt. Ich zugestiegen. Dann los.
Um es vorweg zu nehmen: die Fahrweise des Fahrers des Kleinbusses auf der Straße war das Gefährlichste an der ganzen Kayaktour. Im Bus sagte keiner ein Wort. Entweder wegen der Fahrweise oder der freudigen oder ängstlichen Erwartung der Kayaktour...
Irgendwann waren wir dann am Ausgangspunkt flussaufwärts. Es kamen noch andere Teilnehmer von anderswo dazu. Wir waren so 18 Leute, immer zwei in einem Boot. Wir erstmal mit Helmen und Schwimmwesten ausgestattet. Die Wertsachen wie Foto etc. kamen in ein Plastikfass, das im Fall des Falles schwimmen konnte.
Dann gab es eine Einweisung: 14 km würden wir fahren. Der erste Teil der Strecke wäre zum Eingewöhnen. Dann käme der "Fun-Part": ein Wasserfall, bei dem wir allerdings aussteigen und außen rum laufen würden (Bild), aber wunderbar Rast machen könnten. Dann drei kniffligere Stromschnellen und zu guter Letzt ein sechs Meter hoher Wasserfall, den nur einer von beiden im Boot befahren könnte. Und nur wer sich das zutraut.
Also los. Mit mir im Boot war ein erfahrener Rafting-Kayakfahrer, der aber noch in keinem Zweier- und keinem Schlauchkayak gefahren ist. Die Steuerung gestaltete sich etwas schwierig. Bei den anderen allerdings auch...
Es ging los durch eine wunderbare Landschaft und über glasklares Wasser. Metertief konnte man auf den Boden schauen. Alle Wasserpflanzen konnte man erkennen. Ein wunderschönes Bild: der strahlendblaue Himmel, das smaragdgrüne Wasser, die bunten Boote und die Winnetoulandschaft: hier haben also Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüderschaft gefeiert!
Die Tour ging über drei Stunden. Ab und zu kamen mal Stromschnellen. Dazwischen aber auch lange Abschnitte, wo es beschaulich und ruhig zuging.
Wir hatten zwei Guides - einer vorneweg, einer hintendran. Die waren sehr aufmerksam und haben uns gezeigt, wo wir langfahren sollten, uns immer wieder Instruktionen gegeben und haben falls erforderlich das Boot an einer kniffligen Stelle in die richtige Position gebracht, dass nichts passieren konnte.
Ich wusste ja, dass ich nass werden könnte. An einer Stelle hat ea uns dann auch alle erwischt: es ging vielleicht einen Meter mit Karacho runter. Entsprechend ist dann das Wasser voll ins Boot. Ich war bis zur Hüfte nass. Aber ich wusste das. Insofern war es kein Problem.
Auch musste man gelegentlich mal aussteigen und stand dann auch bis zur Hüfte im glasklaren Wasser.
Die Fahrt über den sechs Meter hohen Wasserfall habe ich meinem erfahrenen Beifahrer überlassen. Aber im Nachhinein hätte ich das auch machen können: auch hier haben die Guides genau geschaut, dass das Boot die richtige Position hat und alles glatt geht.
Ich bin sehr froh, dass ich diese Tour gemacht gabe. Der Zrmanja-Canyon ist eine Landschaft, die Seinesgleichen sucht. Wunderschön!

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