Heute Nacht gab es ein Gewitter und es hat geschüttet. Vom strahlenden Sonnenschein von gestern keine Spur mehr.
Eigentlich wollte ich heute versuchen, mit einer Personenfähre nach Split reinzufahren. Bei schönem Wetter wäre das sicher ein Traum gewesen. Außerdem hätte ich mir dann die Ausläufer und den starken Verkehr in und um Split erspart.
Allerdings wäre die Personenfähre erst um viertel nach elf gegangen und ich wusste nicht, ob sie mein Fahrrad überhaupt mitgenommen hätte: sie hat Platz für maximal 25 Personen. Also ein ganz kleines Ding.
Die Wetter-App hat für heute morgen zwischen 8 und 10 keinen Regen vorausgesagt. Also war die Entscheidung gefallen: ich fahre doch mit dem Rad nach Split.
Die Tour war ziemlich hässlich: zwischen Trogir und Split ist eigentlich durchgängig alles bebaut. Auch wenn die Ortschaften noch verschiedene Namen haben: sie gehen nahtlos ineinander über und unterscheiden sich nicht voneinander.
Vorbei ging es am Flughafen, vermoderten Industrieanlagen, Autowerkstätten, einem Zementwerk, Supermärkten und Gewerbe aller Art. Von grün war nichts mehr zu sehen. Split ist eben eine riesige Stadt und hat entsprechend große Industrie- und Gewerbegebiete in den Vororten.
Vom Fahren her ging es. Es war leidlich viel Verkehr, aber nicht so viel, wie ich erwartet habe. Da ich mich die ganze Zeit innerhalb geschlossener Ortschaften befand, rauschten Autos, LKWs und Busse mit eher niedriger Geschwindigkeit an mir vorbei. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, dass es hier keine Fahrradwege gibt. Die wenigen Radfahrer, die es hier gibt (meistens Kinder) fahren mit ihren Mountainbikes eher auf dem Gehsteig.
Schließlich erreichte ich Split. Trocken und sicher gegen halb elf. Die Personenfähre wäre noch nicht einmal abgefahren.
Nun erst mal ein Frühstück - das hatte ich nämlich heute Morgen ausgelassen. Dann noch ein bisschen Sightseeing. Hierbei hat es dann auch zeitweise geregnet. Das war mir dann aber egal.
Split mag ich irgendwie nicht. Freilich ist es sehr interessant, mit dem Dioklezanpalast, den alten Gassen usw. und sicherlich auch historisch wertvoll und nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe. Aber in der Innenstadt sieht man nur Touristen. Ausschließlich. Kroaten kommen nicht hierher. Irgendwie schrecklich, wenn die eigene Innenstadt komplett von Ausländern übernommen wurde. Dementsprechend ist das Essen teuer und schlecht, das Personal unfreundlich und lustlos. Anstrengen lohnt nicht. Wie das halt immer so ist.
Schließlich habe ich Split den Rücken gekehrt. Mit der Fähre ging es dann weiter nach Supetar auf Brač. Hier ist nun wieder eine ganz andere Welt: der Ort ist so groß wie Messel und die Anzahl der Touristen hält sich sehr in Grenzen. Entsprechend beschaulich ist es.
Inzwischen scheint auch wieder die Sonne.
Eigentlich wollte ich heute versuchen, mit einer Personenfähre nach Split reinzufahren. Bei schönem Wetter wäre das sicher ein Traum gewesen. Außerdem hätte ich mir dann die Ausläufer und den starken Verkehr in und um Split erspart.
Allerdings wäre die Personenfähre erst um viertel nach elf gegangen und ich wusste nicht, ob sie mein Fahrrad überhaupt mitgenommen hätte: sie hat Platz für maximal 25 Personen. Also ein ganz kleines Ding.
Die Wetter-App hat für heute morgen zwischen 8 und 10 keinen Regen vorausgesagt. Also war die Entscheidung gefallen: ich fahre doch mit dem Rad nach Split.
Die Tour war ziemlich hässlich: zwischen Trogir und Split ist eigentlich durchgängig alles bebaut. Auch wenn die Ortschaften noch verschiedene Namen haben: sie gehen nahtlos ineinander über und unterscheiden sich nicht voneinander.
Vorbei ging es am Flughafen, vermoderten Industrieanlagen, Autowerkstätten, einem Zementwerk, Supermärkten und Gewerbe aller Art. Von grün war nichts mehr zu sehen. Split ist eben eine riesige Stadt und hat entsprechend große Industrie- und Gewerbegebiete in den Vororten.
Vom Fahren her ging es. Es war leidlich viel Verkehr, aber nicht so viel, wie ich erwartet habe. Da ich mich die ganze Zeit innerhalb geschlossener Ortschaften befand, rauschten Autos, LKWs und Busse mit eher niedriger Geschwindigkeit an mir vorbei. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, dass es hier keine Fahrradwege gibt. Die wenigen Radfahrer, die es hier gibt (meistens Kinder) fahren mit ihren Mountainbikes eher auf dem Gehsteig.
Schließlich erreichte ich Split. Trocken und sicher gegen halb elf. Die Personenfähre wäre noch nicht einmal abgefahren.
Nun erst mal ein Frühstück - das hatte ich nämlich heute Morgen ausgelassen. Dann noch ein bisschen Sightseeing. Hierbei hat es dann auch zeitweise geregnet. Das war mir dann aber egal.
Split mag ich irgendwie nicht. Freilich ist es sehr interessant, mit dem Dioklezanpalast, den alten Gassen usw. und sicherlich auch historisch wertvoll und nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe. Aber in der Innenstadt sieht man nur Touristen. Ausschließlich. Kroaten kommen nicht hierher. Irgendwie schrecklich, wenn die eigene Innenstadt komplett von Ausländern übernommen wurde. Dementsprechend ist das Essen teuer und schlecht, das Personal unfreundlich und lustlos. Anstrengen lohnt nicht. Wie das halt immer so ist.
Schließlich habe ich Split den Rücken gekehrt. Mit der Fähre ging es dann weiter nach Supetar auf Brač. Hier ist nun wieder eine ganz andere Welt: der Ort ist so groß wie Messel und die Anzahl der Touristen hält sich sehr in Grenzen. Entsprechend beschaulich ist es.
Inzwischen scheint auch wieder die Sonne.

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